Update: 06.11.2017 ~Termine~

Satzung

Satzung

                                     Bläserchor Schöneberg 1899 e.V.

§ 1 Name und Sitz des Vereins

§ 2 Eintragung im Vereinsregister

§ 3 Zweck des Vereins

§ 4 Mitgliedschaft im Verein

§ 5 Rechte und Pflichten der Mitglieder

§ 6 Ehrenmitgliedschaft

§ 7 Organe des Vereins

§ 8 Die Mitgliederversammlung

§ 9 Der Vorstand

§ 10 Geschäftsführung

§ 11 Kassengeschäfte

§ 12 Vertretung des Vereins nach außen

§ 13 Ersatz von Aufwendungen

§ 14 Qualifizierte Mehrheit

§ 15 Auflösung des Vereins

§ 16 Ergänzende Bestimmungen

§ 17 Schlußbestimmung

Anhang 1

Anhang 2

Ausbildungs- und Gebührenordnung

§ 1 Name und Sitz des Vereins

Der Verein führt den Namen „Bläserchor Schöneberg 1899 e.V.“.
Er hat seinen Sitz in 53567 Asbach-Schöneberg, Kreis Neuwied.

§ 2 Eintragung im Vereinsregister

Der Verein ist im Vereinsregister eingetragen und somit rechtsfähig.

§ 3 Zweck des Vereins

1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im
   Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

2. Der Verein ist Mitglied des Kreismusikverbandes Neuwied e.V. und

   dient ausschließlich der Erhaltung, Pflege und Förderung der Volksmusik. Der  
   Verein will damit dazu beitragen, eine bodenständige Volkskultur unseres
   Volkes, insbesondere in der Gemeinde, aufzubauen und zu erhalten.

3. Diesen Zweck verfolgt der Verein durch:
    a) regelmäßige Übungsabende
    b) Veranstaltung von Konzerten
    c) Mitwirken bei weltlichen und kirchlichen Veranstaltungen kultureller Art.

4. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.                         5. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßige Zwecke verwendet werden.                                                                                                     Die Mitglieder erhalten keine Zuwendung aus Mitteln des Vereins.

§ 4 Mitgliedschaft im Verein

1. Der Verein besteht aus aktiven und passiven Mitgliedern.

2. Als Mitglied können auf Antrag alle juristische und natürliche Personen  
    aufgenommen werden, die die Zwecke des Vereins anerkennen und fördern.
    Minderjährige bedürfen zu ihrem Eintritt der Einwilligung des gesetzlichen
   Vertreters. Ein Rechtsanspruch auf Aufnahme in den Verein besteht nicht. Die
   Mitgliedschaft ist nicht übertragbar und nicht vererbbar.

3. Über die Aufnahme von Mitgliedern entscheidet der Vorstand. Gegen seine
    Entscheidung kann die Jahreshauptversammlung angerufen werden die
    endgültig entscheidet.

4. Förderer des Vereins sind diejenigen juristischen und natürlichen Personen,
    die den Vereinszweck zu fördern bereit sind, ohne die Mitgliedschaft zu
    erwerben. Sie sind befugt an allen Mitgliederversammlungen mit beratender
    Stimme teilzunehmen.

5. Die Mitgliedschaft endet durch:
     a) Tod,
     b) Austritt,
     c) Ausschließung.
     Im Falle des Austritts ist die Kündigung der Mitgliedschaft, die jederzeit     
    ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist zulässig ist, schriftlich an den Vorstand 
    zu richten.

    Wer gegen den Zweck, die Interessen oder das Ansehen des Vereins verstößt,

    kann durch Beschluß der Mitgliederversammlung aus dem Verein
    ausgeschlossen

    werden. Die Mitgliederversammlung hat über einen etwaigen Ausschluß auf
    Antrag eines seiner Mitglieder des Vereins zu entscheiden. Die
    Mitgliederversammlung des Vereins entscheidet über einen etwaigen
    Ausschluß mit einer Mehrheit von drei Vierteln seiner stimmberechtigten
    Mitglieder.

 

6. Mit dem Beschluß über den Ausschluß gilt die Mitgliedschaft als beendet. Das
    ausgeschlossene Mitglied hat bis zu diesem Zeitpunkt voll und ganz seine
    Verpflichtungen gegenüber dem Verein zu erfüllen.

7. Das ausgeschlossenen Mitglied verliert durch den Ausschluß - soweit nicht
    zwingende gesetzliche Vorschriften entgegenstehen - alle Ansprüche gegen
    den Verein, es sei denn, daß diese Ansprüche bei Rechtskraft des
    Ausschlusses rechtshändig waren.

8. Vorstehende Nummern 6 und 7 gelten beim Austritt eines Mitglied aus dem
    Verein entsprechend.

 

 

 

§ 5 Rechte und Pflichten der Mitglieder

1. Die Mitglieder sind berechtigt, an der Mitgliederversammlung teilzunehmen,
   Anträge zu stellen und bei Beschlüssen mit abzustimmen. Jedes Mitglied hat in
   der Mitgliederversammlung eine Stimme. Ein Mitglied ist nicht
   stimmberechtigt, wenn die Beschlußfassung die Vornahme eines
   Rechtsgeschäfts mit ihm und des Vereins betrifft. Die Ausübung des
   Stimmrechts kann einem anderen Mitglied überlassen werden; die Vollmacht
   zur Ausübung des Stimmrechts bedarf der schriftliche Form. Minderjährige
   sind ab 14 Jahren stimmberechtigt.

2. Die Mitglieder sind ferner berechtigt, an den Veranstaltungen des Vereins
   unter den hierfür von den zuständigen Vereinsorganen festgelegten
   Bedingungen teilzunehmen.

3. Die Mitglieder sind verpflichtet, die von der Mitgliederversammlung
    festgesetzten Jahresbeiträge zu entrichten. Der Jahresbeitrag ist im
    November fällig und wird durch Bankeinzug entrichtet. Der Vorstand kann im
    Einzelfall Zahlungserleichterung beschließen. Neu eingetretene Mitglieder
    haben den Beitrag für das laufende Kalenderjahr zu entrichten.


4. Alle aktiven Mitglieder nehmen an dem Versicherungsschutz teil, den der
   Verein als Haftpflichtversicherung für bestimmte Schäden abgeschlossen hat.

 

5. Die aktiven Mitglieder sind verpflichtet, an den festgesetzten Proben
    regelmäßig teilzunehmen, sofern nicht ein triftiger Entschuldigungsgrund
    vorliegt.

6. Vom Verein erworbene Musikinstrumente bleiben Eigentum des Vereins. Jedes
    aktive Mitglied ist für die ordnungsgemäße Pflege des ihm zugeteilten
    Instrumentes persönlich verantwortlich. Aus der Vereinskasse werden nur  
    Reparaturen bezahlt, die durch natürlichen Verschleiß notwendig werden, im 
    einzelnen entscheidet hierüber der Vorstand. Im Übrigen hat jedes Mitglied
    für etwaige entstehende Schäden selbst aufzukommen und Ersatz zu leisten,
    soweit ihm ein Verschulden zur Last fällt. Auf minderjährige Mitglieder
    finden insoweit die Bestimmungen der §§ 828, 829 BGB Anwendung.

7. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind,
    oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

 

 

 

 

 

 

 

§ 6 Ehrenmitgliedschaft

1. Der Vorstand kann verdiente Mitglieder und Personen, die sich um den Verein
    und die Volksmusik besondere Verdienste erworben haben, zu
    Ehrenmitgliedern ernennen.

2. Ehrenmitglieder sind beitragsfrei und haben zu allen Veranstaltungen des
    Vereins freien Zutritt.

3. Ehrenmitgliedschaft kann unter den gleichen Voraussetzungen und in dem
    gleichen Verfahren entzogen werden, unter denen ein Mitglied aus dem Verein
    ausgeschlossen werden kann.

4. Die Mitgliederversammlung kann verdiente Vorsitzende, die sich um den
    Verein und die Volksmusik langjährige und besondere Dienste erworben haben,
    zum Ehrenvorsitzenden Wählen. Für den Ehrenvorsitzenden gelten ebenfalls
    die vorstehenden Absätze 1 bis 3.

5. Der Ehrenvorsitzende kann mit beratender Stimme an den
    Vorstandssitzungen teilnehmen.

§ 7 Organe des Vereins

1. Die Organe des Vereins sind:
    a) die Mitgliederversammlung
    b) der Vorstand

2. Die Organe beschließen, soweit nicht in der Satzung oder in zwingenden
    Gesetzesvorschriften etwas anderes bestimmt ist, mit einfacher Mehrheit.
    Bei Stimmengleichheit entscheidet der 1. Vorsitzende des Vereins. Der von
    einer Abstimmung Betroffene ist bei der Abstimmung selbst
    stimmberechtigt, seine Stimme wird bei der Feststellung der erforderlichen
    Mehrheit mitgezählt.

3. Über die Sitzungen der Organe des Vereins ist von einem Vorstandsmitglied
    eine Niederschrift zu fertigen, die den wesentlichen Inhalt der Beratungen
   und Beschlüsse, sowie die Wahlergebnisse enthalten muß. Die Niederschrift ist
   von zwei Vorstandsmitgliederm zu unterzeichnen. Sie ist bei der nächsten
   Sitzung zu verlesen.

 

§ 8 Die Mitgliederversammlung

1. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet jährlich mindestens einmal
   statt. Sie ist vom Vorstand mindestens zwei Wochen vor dem
   Versammlungstag durch Veröffentlichung im amtlichen Mitteilungsblatt der
   Verbandsgemeinde Asbach

   einzuberufen. Mitglieder die außerhalb des Verbreitungsgebietes liegen,
   erhalten eine schriftliche Einladung. In dringenden Fällen kann die 
   Einberufungsfrist vom Vorstand auf fünf Tage abgekürzt werden. Die Frist
   beginnt jeweils mit dem Tage der Absendung der Einladung und endet am Tage
   der Versammlung. Ein Beschluß kann nicht mit der Behauptung angefochten
   werden ein Fall der Dringlichkeit habe nicht vorgelegen. Bei der Eiberufung
   muß die Tagesordnung mitgeteilt werden. Über die Mitgliederversammlung ist
   ein Protokoll jeweils aufzunehmen.
   Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind für alle Vereinsmitglieder
   verbindlich.

2. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden
    oder vertretenen Mitglieder beschlußfähig.

3. Der Vorsitzende der Versammlung bestimmt die Art der Abstimmung und
    stellt das Ergebnis der Abstimmung fest. Die Abstimmung ist geheim
    durchzuführen, wenn ein anwesendes Mitglied dies verlangt.

4. Die von den Mitgliedern in der Mitgliederversammlung zu stellenden Anträge
    sind mindestens eine Woche vor der Versammlung dem Vorstand schriftlich
    mitzuteilen. Der Vorstand ist verpflichtet, die Anträge der Versammlung
   vorzulegen, auch wenn sie bei Einberufung der Versammlung nicht auf die
   Tagesordnung gesetzt werden. Über später eingegangene Anträge kann
   verhandelt und abgestimmt werden, wenn die Mitgliederversammlung sie mit
   einer Mehrheit von zwei Drittel anwesenden und vertretenden Mitglieder für
   dringlich erklärt.

5. Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden des Vereins geleitet. Ist
    dieser verhindert, tritt der stellvertretende Vorsitzende an seine Stelle. Bei
    weiterer Verhinderung tritt der jeweilige Stellvertreter an dessen Stelle.

6. Bei allen Beschlußfassungen entscheidet die Mehrheit der gültig abgegebenen
   Stimmen, soweit nicht durch die Satzung oder zwingende gesetzliche
   Vorschriften etwas anderes vorgeschrieben ist. Bei Stimmengleichheit gibt die
   Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag. Bei Wahlen entscheidet die
   Höchstzahl der gültigen abgegebenen Stimmen. Kommt in einem Wahlgang eine
   Mehrheit nicht zustande, so ist unmittelbar an diesen Wahlgang ein weiterer
   Wahlgang anzuschließen. Kommt in dem zweiten Wahlgang ebenfalls keine
   Mehrheit zustande, so entscheidet die Stimme des Wahlleiters. Beschlüsse
   über eine Änderung der Satzung bedürfen einer Mehrheit von drei Vierteln
   der gültig abgegebenen Stimmen. Das gleiche gilt für den Beschluß über die
   Auflösung des Vereins.

7. Der Vorstand kann aus wichtigen Gründen außerordentliche
   Mitgliederversammlungen einberufen. Er muß dies tun, wenn mindestens ein
   Zehntel der Vereinsmitglieder dies unter Angabe der Gründe schriftlich
   beantragen. In diesem Fall muß die Mitgliederversammlung für spätestens 4
   Wochen nach dem entsprechenden Verlangen einberufen werden.
    Für die Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung gilt der  
   im übrigen vorstehende Absatz 1 entsprechend.

8. Die Mitgliederversammlung ist für folgende Punkte zuständig:
     a) Entgegennahme des Geschäfts- und Kassenberichtes,
    b) Entlastung des Vorstandes,
    c) Wahl des Vorstandes und der Kassenprüfer,
    d) Aufstellung und Änderung der Satzung
    e) Austritt des Vereins aus dem Kreismusikverband Neuwied e.V.,
    f) die Auflösung des Vereins,
    g) Entscheidung über sonstige wichtige Angelegenheiten, die der Vorstand an

       Mitgliederversammlung verwiesen hat,
    h) Entscheidung über Anträge von Mitgliedern.

 

 

§ 9 Der Vorstand

1. Der Vorstand im Sinne §26BGB besteht aus sieben Mitglieder des Vereins
    a) 1. Vorsitzender
    b) stellvertretender Vorsitzender,
    c) Geschäftsführer,
    d) Kassierer,
    e) 1. Beisitzer ( Notenwart),
    f) 2. Beisitzer ( Jugendleiter),
    g) 3. Beisitzer ( Schriftführer)

2. Jeder dieser Vorstandsmitglieder ist berechtigt, den Verein mit einem
    weiteren Vorstandsmitglied, darunter dem 1. Vorsitzenden, seinem
    Stellvertreter oder Geschäftsführer gerichtlich und außergerichtlich zu
    vertreten.

3. Der Vorstand wir auf 2 Jahre von der ordentlichen Mitgliederversammlung
   des jeweiligen Wahljahres gewählt. Bei ungeraden Jahreszahlen werden,
   stellvertretender Vorsitzender, Geschäftsführer, 1. Beisitzer und 3. Beisitzer
   gewählt, bei geraden Jahreszahlen werden der 1. Vorsitzende, Kassierer und 2.
   Beisitzer gewählt. Scheidet ein Vorstandsmitglied während der Amtszeit aus,
   so ist in der nächsten Mitgliederversammlung eine Ergänzungswahl für den
   Rest der Amtsdauer vorzunehmen. Die Wahl erfolgt geheim durch Abgabe von
   Stimmzetteln. Bei Stimmengleichheit folgen weitere Wahlgänge.

4. Wiederwahl ist unbeschränkt zulässig.

5. Der Vorstand hat die laufenden Angelegenheiten des Vereins zu erledigen. Er
    ist für alle Maßnahmen und Rechtshandlungen zuständig, soweit nicht in der
   Satzung die Mitgliederversammlung für zuständig erklärt ist.

 

6. Der Vorstand wird vom 1. Vorsitzenden einberufen und leitet die Sitzung. Er
    muß einberufen werden, wenn mindestens drei Vorstandsmitglieder dies
    schriftlich beantragen. Der Vorstand ist ohne Rücksicht auf die Zahl seiner
    anwesenden Mitglieder beschlußfähig. Beschlüsse des Vorstandes sind
    schriftlich zu fixieren.

7. Ist der 1. Vorsitzende bei der Durchführung der ihm nach vorstehendem
    Absatz (6) obliegenden Aufgaben verhindert, so wird er vom
    stellvertretenden Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom
    Geschäftsführer vertreten.

8. Das Amt der Mitglieder des Vorstandes endet außer durch Ablauf der
    Amtszeit:
     a) durch Erlöschen der Vereinsmitgliedschaft,
     b) durch Eintritt der Geschäftsunfähigkeit oder der beschränkten

        Geschäftsfähigkeit,
     c) durch Niederlegung des Amtes als Vorstandsmitglied, die Niederlegung
        bedarf der schriftlichen Erklärung gegenüber einem zur Vertretung des Vereins 
        berechtigten Vorstandsmitglieds,
     d) durch Widerruf der Bestellung, der Widerruf kann jederzeit von der Mitgliederversammlung beschlossen      
          werden, er wird mit der Erklärung
gegenüber dem Vorstandsmitglied wirksam,
     e) durch Beendigung der Liquidation nach Auflösung des Vereins.

 

§ 10 Geschäftsführung

1. Die Geschäftsführung des Vereins obliegt dem Vorstand. Bei der
   Geschäftsführung ist sparsam zu verfahren. Verwaltungsaufgaben, die dem
   Zweck des Vereins fremd sind, dürfen nicht getätigt werden.

2. Die Verwaltungsgeschäfte, insbesondere die laufenden Geschäfte, werden
    vom 1. Vorsitzenden erledigt, soweit nicht einem Vorstandsmitglied besondere
   Aufgaben übertragen werden. Der 1. Vorsitzende ist bei der Durchführung der
   Verwaltungsgeschäfte an die von der Mitgliederversammlung und dem
   Gesamtvorstand im Rahmen ihrer Zuständigkeit getroffenen Beschlüsse
   gebunden.

§ 11 Kassengeschäfte

1. Die Erledigung der Kassengeschäfte obliegt dem Kassierer.
    Er ist insbesondere berechtigt,
     a) Zahlungen für den Verein anzunehmen und ihren Empfang zu bescheinigen,
     b) Zahlungen bis zu einem Betrag von 150 Euro im Einzelfall für den Verein         
         zu leisten, höhere Beträge darf er nur mit Zustimmung des 1.
         Vorsitzenden oder dessen Vertretern zahlen,
     c) alle sich aus seiner Zuständigkeit ergebenden Unterzeichnungen für den
        Verein vornehmen.

2. Der Kassierer fertigt am Schluß jeden Kalenderjahres einen Kassenabschluß
    an, welcher der ordentlichen Mitgliederversammlung zu Anerkennung und zur
    Entlastung vorzulegen ist. Die von der Mitgliederversammlung nach §8 Absatz
   8c gewählten Kassenprüfer haben außerdem das Recht, jederzeit die Tätigkeit
   des Kassierers zu überprüfen, insbesondere Kassenprüfungen durchzuführen.

3. Ist der Kassierer verhindert, so bestimmt der 1. Vorsitzende oder einer
   seiner Vertreter für die Dauer der Verhinderung ein anderes Mitglied des
   Vorstandes.

4. Mindestens drei Vorstandsmitglieder müssen die Zugriffsberechtigung auf
   die Vereinskonten besitzen.

§ 12 Vertretung des Vereins nach außen

1. Zur Vertretung des Vereins nach außen sind ausschließlich befugt:
    a) der 1. Vorsitzende oder sein Stellvertreter oder der Geschäftsführer,
       jedoch

       jeweils nur zusammen mit einem weiteren Mitglied des Vorstandes,
    b) im Innenverhältnis darf der stellvertretende Vorsitzende handeln, wenn  
       der 1. Vorsitzende verhindert ist.

§ 13 Ersatz von Aufwendungen

1. Die Mitglieder des Vorstandes erhalten die ihnen bei der Ausübung ihrer
    satzungsmäßigen Befugnisse entstehenden Aufwendungen ersetzt.

2. Das gleiche gilt, wenn andere Personen befugterweise für den Verein tätig
    geworden sind.

 

§ 14 Qualifizierte Mehrheit

1. In der Mitgliederversammlung ist eine Mehrheit von drei Vierteln der 
   erschienen Mitgliedern erforderlich für:
    a) Satzungsänderungen
    b) den Austritt aus dem Kreismusikverband Neuwied e.V.
    c) die Auflösung des Vereins
         Zur Auflösung des Vereins ist darüber hinaus die Zustimmung von
       mindestens der Hälfte der aktiven, wahlberechtigten Mitglieder
       erforderlich.

§ 15 Auflösung des Vereins

1. Sollte der Verein vorübergehend ruhen, dann wird das Vereinsvermögen einer
   Vertrauensperson zu treuen Händen und zur Verwaltung übergeben, mit dem
   Ziel es jederzeit für den Bläserchor Schöneberg 1899 e.V. wieder zur
   Verfügung zu stellen. Die Vertrauensperson wird von der
   Mitgliederversammlung bestimmt.

2. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder Wegfall des bisherigen
    Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an eine Körperschaft des öffentlichen
    Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zu dem
    ausschließlichen Zweck der Förderung der Blasmusik.

3. Bei der Auflösung kann auch ein anderer Verwendungszweck beschlossen
    werden, wie zB. die Gemeinde die es ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat, 
     
sofern hierfür ein Einvernehmen mit dem Finanzamt erzielt wurde.

§ 16 Ergänzende Bestimmungen

1. Ergänzend finden die einschlägigen Bestimmungen des Bürgerlichen
   Gesetzbuches Anwendung.

§ 17 Schlußbestimmung

1. Sollte ein Bestimmung in dieser Satzung unwirksam sein oder werden sollen, so
   soll das die Wirksamkeit der Satzung im übrigen nicht berühren, vielmehr soll
   diese dann sinngemäß ergänzt und ausgelegt werden, so wie es dem
   Vereinszweck am nächsten kommt. Das gleiche gilt bei Anfechtbarkeit einer
   Satzungsbestimmung.

 

 

 

 

 

 

 

Anhang 1

Kleiderordnung des Bläserchor Schöneberg 1899 e.V.

Die Vereinskleidung besteht aus nachfolgend aufgeführten Einzelteilen:

a) Rot / schwarzer Blazer, Weste und einer schwarzen Krawatte mit
    eingestickter Lyra. Diese drei Kleidungsstücke sind Eigentum des Bläserchor
    Schöneberg 1899 e.V. und werden den aktiven Mitgliedern zur Verfügung
    gestellt. Bei Vereinsaustritt sind diese Kleidungsteile unaufgefordert dem
    Vorstand auszuhändigen (trotz einer Kostenbeteiligung).

b) weißes unifarbenes Hemd,

c) schwarze Stoffhose (keine Jeans oder ähnliche Stoffe),

d) schwarze unifarbene Strümpfe,

e) schwarze unifarbene Schuhe.


Die Kleidungsstücke b) bis e) müssen eigenverantwortlich beschafft werden, sie bleiben Eigentum des einzelnen Mitglieds.

Wir bitten alle um Beachtung dieser Kleiderordnung!

gez.
Bläserchor Schöneberg 1899 e.V.

- Vorstand -

Anhang 2

Beschlußfassung der Mitgliederversammlung vom 13. April 2017

Bei Instrumentenreparaturen ist ab sofort ein Eigenanteil in Höhe von 20% des Rechnungsbetrages, jedoch maximal 100 Euro vom Mitglied zu zahlen.


gez.
Bläserchor Schöneberg 1899 e.V.



 

 

 

 

 

Ausbildungs- und Gebührenverordnung

 

1 Gebührenpflicht

(1) Für die Teilnahme an der musikalischen Ausbildung im Bläserchor Schöneberg
     werden Gebühren  erhoben.

(2) Zur Zahlung sind die Teilnehmer, bei Minderjährigen die gesetzlichen
     Vertreter verpflichtet.

2 Fälligkeit

Die Unterrichtsgebühren werden monatlich über Bankeinzug eingezogen. Sollte der Gebührenschuldner mehr als einen Monat in Verzug sein, kann der Unterricht sofort eingestellt.

3 Unterricht, Gebühren

(1) Die Unterrichtsgebühr wird individuell nach Dauer und Instrument mit dem Vorstand abgesprochen

(2) Unterrichtsstunden, die nicht mindestens zwei Tage vor dem vereinbarten
     bzw. regelmäßigen Unterrichtstermin beim jeweiligen Ausbilder abgesagt
     wurden, sind in Rechnung zu stellen.

(3) Die Ausbildung gilt als beendet, wenn

      a) der Austritt aus dem Bläserchor Schöneberg durch den Schüler bzw. den

          gesetzlichen Vertreter erklärt wird oder

      b) die Mitgliedschaft durch den Bläserchor Schöneberg als beendet
          festgestellt wird oder

      c) der Unterricht seit 3 Monaten ohne Begründung nicht in Anspruch
          genommen wurde.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

4 Instrumente

(1) Soweit vorhanden, stellt der Bläserchor Schöneberg Instrumente kostenlos
     zur Verfügung. Blockflöten müssen aus hygienischen Gründen von den
     Schülern auf eigene Kosten erworben werden und sind damit dessen
     Eigentum.

(2) Über die Einzelheiten der Pflege und Wartung hat sich der Schüler bei
     seinem Ausbilder zu informieren.

(3) Reparaturen und Wartung/Instandhaltung vereinseigener Instrumente sind
     ausschließlich über den Bläserchor Schöneberg durchzuführen. Die
     Reparaturkosten werden zu 20 Prozent, maximal 75,00 €, durch den Schüler
     getragen.

(4) Bei Verlust und mutwilliger Beschädigung, sowie bei unsachgemäßer
     Behandlung haben die Schüler bzw. deren gesetzliche Vertreter in vollem
     Umfang zu haften.

(5) Instrumente und Zubehör dürfen nicht an Dritte weitergegeben bzw. bei
     Dritten eingesetzt werden.

(6) Dem Bläserchor Schöneberg sind Schäden am Instrument sofort zu melden.

(7) Nach Beendigung der Ausbildung und Austritt aus dem Bläserchor
     Schöneberg ist das vereinseigene Instrument unverzüglich zurückzugeben
     und wird über den Verein einer Wartung/Instandhaltung zugeführt. Die
     daraus entstehenden Kosten sind zu 50 Prozent durch den Schüler zu tragen.

(8) Die vom Verein gestellten Noten und Uniformen sind unverzüglich bei einem Vorstandsmitglied          abzugeben die Kosten werden nicht erstattet.

    

5 Aufsicht und Haftung

Eine Aufsicht der Schüler besteht nur während des Unterrichts. Ansonsten gelten die gültigen gesetzlichen und haftungsrechtlichen Bestimmungen im Rahmen des derzeit wirksamen Versicherungsschutzes des Bläserchors Schöneberg.


6 Inkrafttreten

Die Ausbildungs- und Gebührenordnung tritt am 13. April 2017 in Kraft.

Alle vorhergehenden Gebührenordnungen sind unwirksam.