Update: 26.07.2017 ~Termine~

Instrumente

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Die Querflöte:


Wie der Name schon sagt: diese Flöte hält man nicht wie eine Blockflöte einfach vom Mund aus nach unten, sondern man hält sie mit beiden Händen quer auf Mundhöhe, etwas oberhalb der Schulter. Flöten aller Arten gibt es eigentlich schon ewig lange und oft wird ihnen eine besondere Zauberkraft nachgesagt. In manchen alten Geschichten heißt es sogar, die Götter selber hätten die Flöte erfunden, zum Beispiel der Gott Pan aus dem alten Griechenland, Osiris aus dem alten Ägypten oder Shiva aus Indien. Die moderne Querflöte hat allerdings kein Gott erfunden, sondern ein ganz normaler Mann namens Theobald Böhm. Dieser wurde vor über 200 Jahren in München geboren und war von Beruf natürlich Flötist - am Isartor-Theater und in der königlichen Hofkapelle. Irgendwann hat ihn seine Querflöte, die damals noch aus Holz war, wohl nicht mehr so zufrieden gestellt und er fing an, dran rumzubasteln. Heraus gekommen ist die Flöte, die wir heute kennen. Aus Silber, mit einem schönen warmen Klang. Die Flötenlöcher wurden jetzt nicht mehr mit den Fingern direkt zugehalten, sondern von Klappen zugedeckt, die in einer komplizierten Technik miteinander verbunden waren. Es war jetzt viel leichter die Töne richtig zu treffen und die Finger spielten, dank der Klappen-Technik, fast von alleine. Diese Flöte war damals, so kann man sagen, ein voller Erfolg und ist es bis heute. Deswegen wird die Querflöte immer noch oft nach ihrem Erfinder "Böhm-Flöte" genannt. Besonders schwierig beim Querflöte spielen ist es, die Luft richtig hinein zu blasen. Bläst man nämlich einfach in das Blasloch, kommt überhaupt kein Ton. Damit ein Ton entsteht, muss man mit der Luft genau auf die Kante des Loches treffen, so dass die eine Hälfte der Luft in die Flöte hinein und die andere Hälfte darüber hinwegströmt. Dazu muss man die Lippen ganz fest spannen und sie dann in der Mitte zu einem kleinen Loch öffnen, durch das man dann bläst. Das ist gar nicht einfach und viele Leute verzweifeln dran.
Quelle: br-online.de
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Die Klarinette:

Vielleicht kennt ihr sie, die Klarinette. In dem Stück "Peter und der Wolf" von Sergej Prokofjew wird die Katze von einer Klarinette gespielt. Gut kann man sich so vorstellen, wie das Kätzchen auf Pfötchen geht und mit einem Satz auf den Baum springt. Mit der Klarinette kann man die Katze ganz besonders gut nachmachen. 1730 entwickelte Joachim Denner die Klarinette. Der Instrumentenbauer aus Nürnberg veränderte die Flöte so, dass daraus ein neues Instrument, die Klarinette entstand. Mit der Klarinette kann man ganz besonders gut helle und tiefe Töne spielen. Auch schräge und schrille Töne kann die Klarinette gut - und man kann mit ihr klassische, jazzige oder bayerische Musik spielen. Die Klarinette unterscheidet sich zum Beispiel von der Flöte durch das Mundstück. Bei der Klarinette ist nämlich ein kleines Blättchen aus Schilfrohr gegen das Mundstück gebunden. Wenn man dann in die Klarinette bläst, entsteht ein ganz besonderer Klang. Der Klarinettenkörper besteht aus tropischem Holz. Das ist besonders fest. Wichtig ist das, weil die Klarinette viele Löcher un Metallklappen hat, die man in ein besonders festes Holz schrauben muss. Sonst würden sie nicht halten. Dafür ist das Tropenholz besonders gut geeignet. Wenn man Klarinette lernen möchte, sollte man mindestens neun Jahre alt sein. Hat man bereits vorher Flöte oder Klavier gespielt und kann Noten lesen, fällt einem der Anfang sicher leichter.
Quelle: br-online.de
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Das Saxophon:


Die Saxophone sind Blasinstrumente aus Metall mit einfachem Rohrblatt (Klarinettenmundstück) und weiter, stark konischer Mensur, entwickelt von dem belgischen Instrumentenbauer Adolphe Sax um 1840. Das Rohr hat 20 Tonlöcher, die durch Klappen abgedeckt sind. Diese Klappen können durch einen Hebelmechanismus gruppenweise mit den ersten drei Fingern jeder Hand geöffnet werden. Zwei Zusatzlöcher, die so genannten Überblaselöcher, erlauben es, Töne zu erzeugen, die eine Oktave über oder unter der Normallage erklingen. Das Klappensystem ähnelt dem der Oboe. Heute wird das Saxophon in acht Größen gebaut, vom Sopranino bis zum Subkontrabass. Die am häufigsten verwendeten Saxophone sind das Sopran-, das Alt-, das Tenor- und das Baritonsaxophon. All diese Versionen haben einen Tonumfang von zweieinhalb Oktaven. Die meisten Saxophone haben ein nach oben aufgebogenes Schallstück und ähneln dadurch der Bassklarinette. Das Sopransaxophon ist dagegen gerade gebaut wie die A- oder die B-Klarinette.  Das Saxophon hat einen warmen, samtartigen, in hohen Lagen durchdringenden und in tiefen Lagen etwas schnarrenden, manchmal sogar blechigen und metallischen Klang. Das Saxophon wurde im Jahr 1844 erstmals im Symphonieorchester eingesetzt. Einige Werke sind speziell für dieses Instrument komponiert worden, z.B. von den französischen Komponisten Hector Berlioz und Georges Bizet. Der deutsche Komponist Richard Strauss setzte in seiner Symphonia Domestica (1903) ein Saxophonquartett ein. Weitere bedeutende Sololiteratur für das Saxophon sind z.B. die Rhapsodie für Saxophon und Orchester (1903) von Claude Debussy und die Phantasie für Saxophon und Orchester (1948) von Heitor Villa-Lobos. Trotz dieser Bemühungen konnte sich das Saxophon im Symphonie- und Opernorchester allerdings nicht durchsetzen. Bei Militärkapellen nehmen Saxophone in der Regel den Platz der Klarinetten ein. In den USA war das Saxophon eng mit der Entwicklung des Jazz verbunden und errang größte Bekanntheit als Soloinstrument. Berühmte Jazz-Saxophonisten sind Sidney Bechet (Sopran), Charlie Parker (Alt), Lester Young, John Coltrane, Coleman Hawkins (Tenor) und Gerry Mulligan.
Quelle: musikzug-moehnsen.de

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Die Trompete:

Die Trompete ist im Orchester das Sopraninstrument aus der Gruppe der Blechbläser, zu der auch Hörner und Posaunen zählen. Ähnlich wie bei diesen ist auch die Geschichte der Trompeten bis in vorgeschichtliche Zeit zurückzuverfolgen und deckt sich mit dieser in weiten Teilen (siehe Horn). Im Unterschied zum Horn ist die Röhre der Trompeteninstrumente jedoch zylindrisch. Nur die Stürze (Schalltrichter) weitet sich, wenn auch nicht so stark wie bei den Hörnern. Angeblasen wird die Trompete durch ein Kesselmundstück. Das erste reine Trompeteninstrument in Europa war die Busine, die ab dem 12. Jh. gebaut wurde. Seit dem 15. Jh. treten Trompeten in der bis ins 19. Jh. beibehaltenen gebogenen Form auf. Da die Trompeten ursprünglich über keine Spielhilfen wie Klappen oder Ventile verfügten, war ihr Tonvorrat wie bei den Hörnern auf die Naturtonskala begrenzt; um in jeder Tonart spielen zu können, waren Instrumente verschiedener Stimmung und Größe notwendig. Gerade in der Größe variierten die alten Trompeten stark, und das bei unterschiedlichsten Formen, wobei die Röhre in allen erdenklichen Windungen gebogen war (u.a. "Brezelform"). Ein erster Ausweg, das aus zunächst 4-8 Naturtönen bestehende Tonrepertoire zu erweitern, war die im 17. Jh. gebaute Zugtrompete, die sich die Technik der Posaune zu Nutze machte. Doch blieb das so genannte Clarinblasen, das Spiel mit den großzahligen Obertönen, wie es die Musik des Spätbarock erforderte, weiterhin in Gebrauch. Erst ab etwa 1830 wurde diese Kunst mit der Erfindung des Ventils (1818) überflüssig. Seit dem Ende des 19. Jh.s gilt die Trompete in B (mit drei Ventilen) als Standardinstrument, abgesehen von den kleinen Instrumenten in D, gelegentlich auch in C oder Es. Seltener wird die Basstrompete in C verlangt (R. Wagner, "Der Ring des Nibelungen"). Der Klang der Trompete ist hell, strahlend und kräftig, aber auch die tiefen Register werden von vielen Komponisten genutzt, und auch hier klingt die Trompete vornehm und edel. Im Orchester verbindet sie sich gut mit den anderen Blechbläsern. Im Barock und der Klassik tritt sie in der Regel gemeinsam mit den Pauken in Erscheinung.  Die Entwicklung der Ventile brachte im 19. Jh. neue Aufgaben im Orchester mit sich, da nun ein vollchromatisches Spiel möglich war. Als Soloinstrument hat die Trompete im Barock ihre Glanzzeit erlebt (mit Werken von Corelli, Torelli, Vivaldi), später schrieben u.a. noch Haydn und im 20. Jh. Jolivet, Hindemith und Schostakowitsch Sololiteratur für Trompete. Eine herausragende Bedeutung kam dem Instrument im 20. Jh. durch den Jazz zu, zu dessen bevorzugten Instrumenten die Trompete sich schnell entwickelte. Zu den berühmten Jazztrompetern gehören u.a. L. Armstrong, Dizzy Gillespie und Miles Davis.
Quelle: musikzug-moehnsen.de
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Das Flügelhorn:

Ein scheinbarer Verwandter der Trompete ist das Flügelhorn, das aber einer völlig anderen Instrumentengruppe zugeordnet wird. Nicht ganz Trompete, nicht ganz Waldhorn. Es gehört zur Familie der Bugelhörner, welche um 1825 (nach Erfindung der Ventile) regelrecht aus alten Signal- und Klappenhörnern entwickelt wurden. Hierzu zählen auch das Alt-, Tenor- und Baritonhorn sowie die Bass-Tuben. Diese Instrumente wurden hauptsächlich im Militärorchester verwendet um mehr Durchschlagskraft und Klangbreite zu erlangen. (18. Jahrhundert: Oboen, Klarinetten, Flöten, Fagotte und Hörner). Ihr Ursprung liegt im österreichisch böhmischen Raum. Im Sinfonie-Orchester haben diese Instrumente nie eine Rolle gespielt (Ausnahme: Tuba). Das Flügelhorn unterscheidet sich von der Trompete durch seine konische, etwas weitere Bauart und den somit weicheren und wärmeren Klang, der Tonumfang ist jedoch derselbe. Ebenso wie bei der Trompete kommen sowohl Zylinder- als auch Perinet-Ventile zum Einsatz. Im Militärorchester wie auch in Blasorchestern ist das Flügelhorn fast ausschließlich mit Melodieaufgaben betraut (Geige des Blasorchesters). Charakteristisch für das deutsche Blasorchester ist der wohltuende Kontrast zwischen den Flügelhörnern (weicher Klang) und den Trompeten (scharfer Klang).
Quelle: musikzug-moehnsen.de
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Das Tenorhorn:

Bei dem Tenorhorn wird der Ton durch die schwingenden Lippen, häufig mit Hilfe eines Mundstücks, erzeugt. Frühe Vorfahren des Tenorhorn finden sich bereits in vorgeschichtlicher Zeit. Sie verbreiteten sich als Kult-, Signal- und Repräsentationsinstrumente über die ganze Erde. Auf dem urtümlichen und einfach gebautem Horn wurden nur wenige Töne geblasen. Später wurde durch Ausnützung der Naturtöne (erzeugt durch unterschiedliche Mundspannungen bei Anblasen) auch Melodien möglich. Die Lücken zwischen den Naturtönen wurden spätestens seit dem Mittelalter durch Tonlöcher überbrückt.Als Material wurde früher vorwiegend Tierhorn, Stoßzahn und Holz verwendet. Das heutige Tenorhorn dagegen besteht vollstandig aus Metall.Die Löcher werden durch Ventile geöffnet und geschlossen.Das weich und voll klingende Tenorhorn und vor allem Euphonium wird insbesondere in der Harmoniemusik verwendet.
Quelle: musikzug-moehnsen.de
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Das Bariton:

Das Bariton (Baryton, Baritonhorn) ist ein Blechblasinstrument mit 4 oder 3 Ventilen, sehr ähnlich dem Tenorhorn. Grundstimmung des Baritons ist ebenfalls Kontra-B, es ist jedoch weiter gebaut. Geblasen wird das Baritonhorn mit dem Kesselmundstück. In Mittel- und Osteuropa wird das Bariton zumeist in der ovalen Form verwendet. In den letzten Jahren hat sich zunehmend auch die gerade Bauform, das Euphonium, und die ovale Form mit dem Schalltrichter nach vorne, das Bellfront etabliert, das aus dem westeuropäischen Raum (Frankreich, Benelux-Staaten, Iberische Halbinsel und vor allem Großbritannien) stammt. Gemeinsam ist beiden Hörnern eine Grundrohrlänge von 2,62 m. Ein Unterschied zum Tenorhorn ergibt sich aus der Mensur des Baritons, welche wesentlich weiter, d. h. stärker konisch ist, als diejenige des Tenorhorns. Der Mensurunterschied zwischen den beiden Hörnern ist in etwa vergleichbar mit demjenigen zwischen Kornett und Flügelhorn, wenn auch nicht ganz so ausgeprägt. Aufgrund der weiteren Mensur kann der Grundton des Baritons als Pedalton gespielt werden (im Gegensatz zum Tenorhorn). Weiterhin klingt das Bariton etwas weicher und in den tiefen Lagen voller als das Tenorhorn. Heutzutage werden Tenorhornstimmen meistens, wegen des weicheren Klanges, mit einem Bariton gespielt. Außerdem führt die weite Mensur dazu, dass die Intonation auf dem Bariton variabler ist als die des Tenorhorns, so können schlecht stimmende Töne, vor allem in den tiefen Lagen, vom Baritonspieler noch leichter mit dem Ansatz korrigiert werden. Ein Unterschied liegt auch darin, dass das Bariton meist mit vier Ventilen ausgestattet ist, was nicht nur zu einer besseren Stimmung bestimmter Töne beiträgt, sondern dem Instrument eine größere Tonskala in die Tiefe verleiht.  Das Tenorhorn wird im Violinschlüssel notiert, während das Bariton hauptsächlich im Bassschlüssel geschrieben wird. Stimmen im Violinschlüssel für das Bariton werden oftmals aber ebenfalls verwendet.
Quelle: wikipedia.org

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 Die Posaune:


Die Posaune ist das Bassinstrument der Trompetenfamilie und wird im Italienischen trombone (große Trompete) genannt. Wie die Trompete ist auch die Posaune aus Kesselmundstück, größtenteils zylindrischem Rohr und Stürze aufgebaut. Der augenfälligste und bedeutendste Unterschied ist der Zug, der u-förmig auf dem Posaunenrohr aufgesteckt ist und sich in sechs Stufen ausziehen lässt. Dadurch lässt sich jeder Naturton des in B gestimmten Instruments sechsfach erniedrigen, also z.B. der erste ansprechende Naturton B zu A, As, G, Fis, F und E. Durch diese Technik, die im 15. Jh. vermutlich von der Zugtrompete übernommen wurde (bei der Trompete jedoch wieder verschwand) ist ein Spiel mit gutem Legato, Portato und auch Glissando möglich. Da sich die Posaune als selbstständiges Instrument etabliert hatte, wurde sie zu einer ganzen Familie ausgebaut: Diskantposaune, Altposaune, Tenorposaune und Bassposaune. Vom 18. Bis ins 19. Jh. waren die Posaunen zu dritt (Alt, Tenor, Bass oder 2 Tenor, Bass oder 3 Tenor) im Orchester besetzt und verdoppelten oft den Chor. Die Altposaune, bei Schumann noch oft verlangt, verschwand trotz ihres noblen Klangs bald wieder aus dem Orchester, während die Tenorposaune das Standardinstrument der Familie wurde (Umfang: E-b´). Gebaut wird auch noch die Bass- und die (selten verlangte) Kontrabassposaune. Der Klang der Posaunen ist voll, majestätisch und klingt besonders im Zusammenspiel mehrerer Posaunen oder mit anderen Blechbläsern prunkvoll, festlich und erhaben. Solche Kombinationen kannten bereits die Venezianer um G. Gabrieli, der für solche Besetzungen im späten 16. und Beginnenden 17. Jh. zahlreiche Kanzones und Ricercare komponierte. Nachdem das Instrument im Hochbarock gänzlich aus dem Orchester verschwunden war, benutzten es Haydn ("Die Jahreszeiten") und Mozart ("Die Zauberflöte") wieder im Orchester. Bis heute ist die Posaune fester Bestandteil sowohl des symphonischen- als auch des Jazzorchesters. In den Bigbands fehlt sie seit Musikern wie Glenn Miller ebenso wenig wie als Soloinstrument in allen Spielarten des klassischen und des Modern Jazz. Das Repertoire in der klassischen Musik beschränkt sich hingegen auf einige wenige Werke (Beethoven, "Drei Equale" für vier Posaunen; Hindemith, "Sonate für Posaune und Klavier)
Quelle: musikzug-moehnsen.de
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Das Horn:

Eines der ursprünglichsten Musikinstrumente, die der Mensch benutzte, dürfte das Horn sein. In seiner Urform bestand es aus einem Tierhorn, genauer einer Hornscheide der Cavicornia genannten Tiergruppen (Rinder, Schafe, Ziegen u. a.). Das Horn wurde dabei an der abgeschlagenen Spitze oder an einer seitlich gebohrten Öffnung angeblasen. Neben Hornscheiden wurden auch Stoßzähne, Schneckengehäuse oder Muscheln in ähnlicher Weise verwendet. Da diese Instrumente allenfalls über einige wenige aber dafür laute Töne verfügten, eigneten sie sich vor allem als Signalinstrumente.
Diese Hörner sind mehr oder weniger die Vorläufer von Trompete, Posaune, Bügelhorn und eben dem Waldhorn – am letzteren ist allerdings der Name Horn oder Corno hängen geblieben. Die Geschichte des eigentlichen Waldhorns beginnt dagegen erst am Ende des 17. Jahrhunderts.
Quelle: wikipedia.org
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Die Tuba:

Die Tuba ist das tiefste im modernen Sinfonieorchester vertretene Blechblasinstrument. Die Tuba hat sich in der Form der Bügelhörner (ovale Windung mit nach oben gerichteter Stürze) gegen verwandte Bassinstrumente wie das Sousaphon (nur noch im Dixieland und in Militärkapellen vertreten), durchgesetzt. Angeblasen wird die Tuba durch ein großes Kesselmundstück, die Stimmung ist gewöhnlich F oder Es. Das 1835 patentierte Instrument wird heute in zwei Größen, als Bass- und als Kontrabasstuba für das Orchester gebaut, und hat je nachdem einen Umfang von 1A-g´ oder 1Es-f´. Der Kontrabasstuba ähnlich ist der in Blaskapellen verwendete Kaiserbass. Der Klang der Tuba ist majestätisch und getragen, in den hohen Lagen dem Horn nicht unähnlich. Dank dreier Ventile ist das Spiel geläufiger, als es der Tuba auf Grund der Größe zuzutrauen wäre. Sololiteratur für Tuba gibt es wenig. Zu nennen wäre die Sonate für Tuba und Klavier von Paul Hindemith und das Konzert für Basstuba und Orchester in f-moll von Ralph Vaughan Williams (1872-1958).
Die von Richard Wagner verlangt "Wagnertuba" ist eine Mischung aus Tuba und Waldhorn und wird im Orchester von den Hornisten gespielt.
Quelle: musikzug-moehnsen.de
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Das Schlagzeug:

Das Schlagzeug, umgangssprachlich auch Drums (von engl. drum kit/drum set) genannt, ist eine Kombination verschiedener Schlaginstrumente. Im Laufe der Geschichte etablierten sich abhängig vom Musikstil unterschiedlichste Aufbauten des Schlagzeugs. Zur heutigen Standardform gehören Kleine Trommel, Große Trommel , Tom Tom, Hi-Hat, verschiedene Becken und Kleinperkussion wie zum Beispiel einen Holzblock, Cowbell oder Schellenkranz. Diese Kombination kann vom jeweiligen Musiker individuell zusammengestellt und mit Hilfe von Stativen oder Befestigungsstangen angeordnet werden. Neben dem akustischen Schlagzeug existiert heute ein elektronisches Pendant, siehe Elektronisches Schlagzeug. Im allgemeinen Sprachgebrauch werden die Begriffe Schlagzeug und drum set synonym verwendet, akademisch ist das Schlagzeug jedoch ein Synonym für Schlagwerk, der Oberbegriff für sämtliche Schlag- und Perkussionsinstrumente innerhalb eines Sinfonieorchesters. Schlagzeugnoten werden innerhalb der gängigen Notenschrift notiert. Zur Kennzeichnung dient der so genannte neutrale Notenschlüssel.

Quelle: wikipedia.org
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Die Percussion:


Perkussion, auch Percussion (lat.: schlagen) geschrieben, gilt in der Musik als Oberbegriff für das Spiel aller Instrumentenarten aus dem Bereich der Schlag- und Effektinstrumente. Die Perkussion gilt als die urtümlichste Form des Musizierens und ist in Instrumentierung und Spielweise stark durch regionale Besonderheiten geprägt. In der modernen populären Musik sowie im Schlagwerk eines klassischen Orchesters werden die Perkussionsinstrumente unabhängig von ihrer Herkunft oder kulturellen Bedeutung kombiniert. Im allgemeinen Sprachgebrauch der Pop- und Rockmusik wird zwischen dem „klassischen Schlagzeug“ und der „sonstigen Perkussion“ (Latin-, African-, Orientpercussion u. v. a.) unterschieden. Diese Unterscheidung entbehrt einer objektiven Grundlage, da das Schlagzeug eine Zusammenstellung verschiedener Perkussionsinstrumente ist, die von Musikrichtung zu Musikrichtung stark variieren kann. Allerdings erfordern Conga, Bongos, Timbales und Maracas, um ein paar wichtige Perkussionsinstrumente zu nennen, spezielle Schlag- oder Spieltechniken, die ein Schlagzeuger (im engeren popularmusikalischen Sinn) nicht immer beherrscht – und umgekehrt. Perkussive Effekte lassen sich auch auf nicht primär dafür konzipierten Instrumenten erzeugen. Sie werden insbesondere in der Musik seit dem 20. Jahrhundert als spezielle Ausdrucksmittel eingesetzt. Sie können beispielsweise durch Klappenschlagen bei Blasinstrumenten oder Klopfen mit dem Holz des Bogens auf den Korpus von Saiteninstrumenten realisiert werden. Auch bei der Gitarre werden sie oft im Jazz oder bei Solo-Auftritten durch Klopfen, Schlagen oder Tippen auf den Korpus erzeugt (zur Vorbeugung von Schäden oft mittels kleiner Holzplättchen, welche ebenfalls zu einem perkussiven Klang führen). Auch ein Präpariertes Klavier kann zur Erzeugung perkussiver Effekte eingesetzt werden. Die vokale Nachahmung der Perkussion im Hip Hop oder im modernen A-cappella-Gesang von Vokalensembles nennt man „Mouthpercussion“ oder Beatboxing.
Quelle: wikipedia.org
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